Unsere Craftbiere


Mit viel Liebe und Engagement brauen wir für Sie (und uns!) das Besondere:

Craftbiere, die sich durch besondere Zutaten, spezielle Reifungs- oder Brauverfahren oder in anderer Form von „normalen“ Bieren unterscheiden.
Craftbiere sind Biere für den besonderen Moment – eben Nippbiere statt Kippbiere!

Craftbiere in der 1,0 l Magnumbügelflasche sind meist vorrätig und können auf Nachfrage auch in 3,0 l Magnumbügelflaschen gefüllt  werden. Unsere 0,33 l Bügelflaschen enthalten dagegen Craftbiere in limitierter Auflage – Verkauf solange der Vorrat reicht. Meist sind rund zehn Craftbiere vorrätig.
Lassen Sie sich überraschen – hier einige Beispiele:

Pokal für Craftbeer

Der Holzweg

Viele Monate Reifung auf Holzchips unterschiedlicher Natur verleihen dem hellen Doppelbock Martinator faszinierende Aromen (jeweils 8,0 Vol.-% in 0,33 l):

Martinator Sandelholz – Goldmedaille beim International Craft Beer Award 2015
Martinator Bourbon – Goldmedaille beim International Craft Beer Award 2017
Martinator Cognac – Goldmedaille beim International Craft Beer Award 2017
Cool Elephants - Megabock Rohminator gereift auf Sandelholzchips - Silbermedaille beim International Craft Beer Award 2017

Der Hopfenweg

Reifung auf verschiedenen Aromahopfen verleihen den Bieren faszinierende Fruchtaromen (jeweils in 0,33l):

Mandarina Bavaria Bock - Rohminator Megabock mit Aromahopfen Mandarina Bavaria mit 10,2 Vol.-% Alk.- Silbermedaille beim International Craft Beer Award 2018
AIPIÄY - obergäriges naturtrübes Bier insbieriert von US-amerikanischen West-Coast-Style India Pale Ales, kalt gehopft mit Mandarina Bavaria und Citra, 4,9 Vol.-% Alk.

Der eigene Weg


Grutbier – naturtrübes obergäriges Kräuterbier wie im Mittelalter, 4,9 Vol.-% in 0,33 l – Goldmedaille beim International Craft Beer Award 2015
Donka – untergäriges Vollbier gereift auf bulgarischen Eichenholzchips und bulgarischem Wildthymian, 4,9 Vol.-% in 0,33 l, benannt nach Donka Fohr, Ehefrau des Lahnsteiner Brauereichefs Dr. Markus Fohr, die gebürtige Bulgarin ist - Silbermedaille beim International Craft Beer Award 2018
Honigbier - naturtrübes obergäriges Bier, nachvergoren mit Blütenhonig und mit 10,7 Vol.-% auch nicht eben ein Dünnbier in 0,33 l. Über das Honigbier gibt es ein eigenes Video gedreht im Rahmen des Magazins "objektiv - Menschen, Leben, Rheinland-Pfalz" http://www.magazin-objektiv.de und zu sehen hier bei uns.
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Rohminator Megabock – erstmals abgefüllt im Januar 2016 – das neue Flaggschiff der Craftbiere - kupferroter wuchtiger untergäriger Megabock mit 26 % Stammwürze und 10,2 Vol.-% in 0,33 l
Rohminator Eisbock Edition 2017 – obergäriger naturtrüber Eisbock, dessen Alkoholgehalt durch Ausfrieren auf 15,2 Vol.-% angestiegen ist in 0,33 l


Das Craftbier und seine besonderen Brauverfahren waren und sind bereits Thema zweier Videos - eines im Rahmen des Magazins "objektiv - Menschen, Leben, Rheinland-Pfalz" http://www.magazin-objektiv.de - ein weiteres haben wir selbst zusammen mit der Koblenzer Firma neyDesign produziert.

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Das kleine Einmaleins des Craftbieres


Mit dem Craftbiere zogen völlig neue Begriffe in die Bierwelt ein, die für klassische Bierstile und Brauverfahren völlig unbekannt sind. Hier eine kleine Sammlung der wichtigsten Craftbierbegriffe.

ADJUNCTS - Rohstoffe fernab des deutschen Reinheitsgebotes.

BRETT - Diese Abkürzung für die Hefe Brettanomyces weckt beim Kenner die Erwartungshaltung an ein sehr trockenes, säuerliches und mit einem typischen Aroma nach Pferdedecke behaftetes Bier. Dieser ursprünglisch in der Brau- und Winzerbranche gefürchtete Mikroorganismus erfährt seine Rennaissance und Aufwertung durch den amerikanischen Minitrend nach Sauerbieren. Denn Brett ist fester Bestandteil der Mikroflora in belgischen Lambic- und Oudenaard-Bieren.

CCC (3CS) - Cascade, Centennial und Chinook. Diese drei amerikanischen blumigen bis zitrusartigen Hopfensorten kommen oft nach der Brauermethode „Vielhilftviel“ oder aber auch etwas liebevoller für hervorragende Pale Ales zum Einsatz.

COLLABORATION-BREW - Damit sind gemeinsame, zumeist sogar grenzüberschreitende Brau- und Biervermarktungsprojekte gemeint. Sie kennzeichnen ein neues Miteinander in der Craftbrauerszene, wo es nicht um Profilsteigerung und Marktverdrängung geht, sondern um den puren Spaß am Brauen.

BESONDERE BIERE - Ein Bier, das vom Deutschen Reinheitsgebot abweicht, kann man in Deutschland als „Besonderes Bier“ brauen. Einzig in Bayern ist dies nicht zulässig.

CRAFTBIER - Handwerklich und oft in kleinen Mengen hergestelltes Bier, das sich durch besondere Malz- oder Hopfensorten, besondere Heferassen oder Reifungsverfahren von den industriell hergestellten Massenbieren unterscheidet. Der Begriff Craftbier sagt nichts über den Alkoholgehalt aus – es gibt alkoholfreie Vertreter wie auch sehr starke. In Deutschland sind auch Craftbiere nach dem Deutschen Reinheitsgebot herzustellen – im Ausland mit Ausnahme von Griechenland gilt das Deutsche Reinheitsgebot nicht.

CTZ - Kürzel für die Hopfensorten Columbus, Tomahawk und Zeus, die alle drei sehr ähnlich schmecken und alle drei einen sehr hohen Bitterwert besitzen (Hoch-Alpha-Sorten).

EISBOCK - Die stärksten Biere der Welt sind Eisböcke. Die Herstellung eines Eisbocks ist eine Gefrierkonzentration, sozusagen das Gegenteil der Destillation. Dabei kühlt man das Bier auf Temperaturen bis weit unter 0 °C ab. Der Alkohol im Bier friert nicht – das Wasser aber schon. Das entstehende Eis trennt man ab, das verbleibende Bier wird immer stärker.

FLIGHTS, SAMPLES, KOSTPROBEN - Craftbrauer mit eigener Gastronomie bieten ihren Gästen kleine Verkostungsschlucke von ihrem Biersortiment an, dies zumeist präsentiert in attraktiven Trägern, auf speziellen Bierdeckeln oder in entsprechend markierten Gläsern. So hat der Gast schnell einen Überblick über alle Stile und Sorten und kann dann mit seinem persönlichen Lieblingsbier weiter den Abend gestalten.

GASTBRAUER - Jeder Bierstil hat seine regionale oder nationale Identität und Herkunft. So kennen sich die belgischen Brauer mit spontanvergorenen Bierstilen gut aus, die Amerikaner stehen für IPAs, die Deutschen für Weizenbier und Pils, die englischen Brauer für Porter, Stouts und Ales.
Craftbrauer laden daher gerne ausländische Kollegen zu sich ein, auf ihrer Anlage diese Biere nachzubrauen und damit praktischen Know-how-Transfer zu leisten.

GIPSY-BRAUER - Ein Brauer, der keine eigene Brauanlage besitzt, sondern sich seinen Traum des eigenen Bieres durch das Einbrauen auf einer fremden Anlage erfüllt. Gipsy-Brauen ist für viele ein risikoloser, weil investitionsarmer Einstieg – birgt aber auch einige Nachteile und wird daher oft nur in der Startphase praktiziert.

GRAND CRU - In Anlehnung an die Weinherstellung „Bestes Gewächs“ verleihen immer öfter ihren High End Brews diesen Titel, etwa Rodenbach oder St. Feuillien aus Belgien.

GRUTBIER - In vielen Regionen Europas und der Welt – so auch am schönen Rhein – wächst kein Hopfen. Um dem Bier dennoch einen würzigen Geschmack zu verleihen versetzten es die Menschen im Mittelalter mit einer Kräutermischung – der Grut. Daher nennen wir ein solches Bier heute „Grutbier“.

HOPFENSTOPFEN - Bitterhopfen kocht der Brauer im Sudhaus mit der Würze, damit sich die Hopfenbitterstoffe im Brauwasser lösen. Im Gegensatz dazu darf er den Aromahopfen nicht mitkochen, da die leicht flüchtigen Aromastoffe entweichen würden und verloren wären.
Daher „stopft“ man den Aromahopfen häufig während der Lagerung in den Lagertank, so dass sich die Aromastoffe im Bier lösen. Da die Lagerung bei sehr kalten Temperaturen erfolgt heißt diese Methode auch „Kalthopfung“.

IBU oder BE - International Bitter Units. Maßzahl zur analytischen Erfassung der Bittereinheiten im Bier, zu Deutsch Bittereinheiten oder in Abkürzung „BE“.

MIX & MATCH, CROSSOVER - Ähnlich wie in der Gourmetküche „mixt“ man die Braurezepte von internationalen Bierstilen so gekonnt miteinander dass neue sensorische Erlebnisse entstehen. Das Ergebnis sind beispielsweise hopfengestopftes Weißbier und Leichtbier, mit Früchten versetztes Pale Ale, ein Gose-Doppelbock oder ein schwarzes oder hopfenloses IPA.

SESSION - Gegensätzlich zum Begriff Imperial interpretiert der Brauer bei einem „Session“ den Bierstil leichter oder auch milder, ohne aber die Charaktereigenschaften des Bierstils zu verleugnen.

SIMS - Diese Abkürzung steht für „Single Infusion Mashing System“, bei dem die Maische nur bei einer Temperatur von rund 68-72 °C durch Zubrühen von Heisswasser zum Schrot gehalten wird. Dies ermöglicht den Bau von sehr einfachen, günstigen Sudhäusern, die entsprechend eine große Verbreitung bei den Craftbrauern finden. Das typische Aroma der englischen „Real Ales“ lebt auch vom SIMS. Bei vielen anderen Bierstilen stößt das „einfache“ Brauen aber an seine Grenzen, insbesondere bezüglich Schaumqualität, Klärung und Restzuckergehalt.

TERROIR - Hierunter versteht der Brauer nicht nur den Einfluss von Region und Bodenbeschaffenheit auf die sensorische Güte von Hopfen, Malz und Wasser und damit auch auf das Endprodukt Bier. Sondern auch dem Bier durch die Zugabe von besonderen, lokaltypischen Naturstoffen einen speziellen Regionsgeschmack zu geben. So findet sich italienischer Tabak im KetoReporter von der italienischen Birra Del Borgo, Baumzutaten im Waldbier aus Kiesbyes Bierkulturhaus in Obertrum, Österreich, oder Oliven in dem Bier der mallorquinischen Sullerica Brauerei.

VINTAGE, AGED, GEREIFT - Begriffe aus der Weinwelt, die zunehmend auch in der Bierbranche für lang gereifte Biere Verwendung finden. Die Reifung erfolgt dabei entweder in Holzfässern mit und ohne Vorbelegung oder auch in klimatisierten Bierkellern.
Craftbeer


Kosten können Sie neue Editionsbiere oft auch auf unseren Bierseminaren. Die Termine erfahren Sie über unseren E-Mail-Newsletter oder hier >>>

Online sind die Craftbiere erhältlich unter:
www.lahnsteinerdelikatessen.de