| zu Spezialitäten |
Aktualisiert:08.03.2012 |
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Bierstengel, Biernudeln, Bierkäse, Hopfentee, Lahneckchen und Knabbermalz
Schnee Bock ist auch die Zutat, der die "Biernudeln" und den "Bierkäse" zu solchen macht. Produzent der Nudeln ist der Geflügelhof Hollmann aus Koblenz-Bisholder. Aktuell gibt es vier Geschmacksrichtungen als Natur, Italienische Kräuter, Pfeffer oder Paprika.
Würziger, aromatischer Bio-Schnittkäse verfeinert mit Schnee Bock. Den Käse produziert der Rescheider Hof in Oberwesel-Langscheid aus Bio-Milch. Hopfentee ist ein Kräutertee aus hochwertigen, natürlichen Hopfenzapfen. Hopfen ist als »Heilkraut« schon lange bekannt. In der traditionellen Medizin dient Hopfentee als Mittel gegen Schlafstörungen und als Beruhigungsmittel bei Stress und Nervosität. Er sorgt für ein einzigartiges Genusserlebnis und steigert das Wohlbefinden. Darüber hinaus trägt der Hopfen auch den Titel „Heilpflanze des Jahres 2007“ – wir gratulieren. Aus Malz kann man nicht nur leckeres Bier machen. Verfeinert mit einer Prise Salz wird das Malz zum
„Knabbermalz“ und damit zu einer gesunden wie leckeren Knabberei zum Bier in der Gaststätte oder zu Hause. Knabbermalz ist ein Naturprodukt, eine „Wonne der Schöpfung“, das reich ist an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Eiweißen und vielem mehr. Alkohol enthält Knabbermalz nicht, aber deshalb schmeckt es ja auch am besten zusammen mit einem leckeren Lahnsteiner Bier. Wichtig für den Genuß: Zerkauen Sie Knabbermalz genüßlich und kauen Sie eine Zeit lang darauf herum, damit sich der charakteristische malzige Geschmack einstellt.
Biersenf Fast zehn Jahre nach ihren ersten beiden Delikatessen Bierlikör und Bierbrand hat sich für die Lahnsteiner Brauerei nun ein lange gehegter Traum erfüllt – der Biersenf. Die Idee dazu gab es schon lange. Gefehlt hatte bislang ein passender Partner aus der Region, der kleine Mengen Senf aus Lahnsteiner Bier produziert. Dieser Partner hat sich nun mit der Öl- und Senfmühle Boppard gefunden.
Eine weitere Zutat ist Zucker, der zunächst karamellisiert und anschließend mit Schwarzbier abgelöscht wird. Nun kommen Lorbeer, Salz, Zwiebeln und Piment als Gewürze hinzu und das Ganze wird anschließend um etwa ein Drittel eingekocht. Dabei verflüchtigt sich der Alkohol zum Großteil. Anschließend kommt ein den Brauern wohl bekanntes Gefäß ins Spiel – der Maischebottich. In diesen Maischebottich fließen nun das eingekochte Schwarzbier und Apfelessig, hinzukommen Senfmehl, Senfschrot und auch ganze Senfkörner. Im Unterschied zum Bierbrauen erfolgt das Maischen jedoch nicht warm sondern bei Raumtemperatur. Es geht auch schneller, nur etwa eine halbe Stunde dauert es bei stetigem Rühren der Senfmaische. Im Anschluss verbleibt der Senf dann für etwa zwei Tage im Maischbottich. Danach läuft er vom Maischbottich aus für vier bis fünf Stunden im Kreislauf über einen langsam rotierenden Mahlstein. Auch den nächsten Prozess kennt der Brauer – eine kalte Reifung für etwa 14 Tage bei 6 – 7 °C im Kühlhaus. Der fertige Biersenf ist ohne Kühlung für ein Jahr haltbar. Verdorben ist er auch nach diesem Jahr nicht, doch er trocknet zunehmend ein und nimmt in seinem Genusswert ab. Im Vergleich zu anderen Senfsorten ist der Biersenf dunkler und das Aroma des Schwarzbieres ist deutlich zu schmecken. Also, liebe Bierfans, zückt Laugenbrezeln, Weißwürste oder Fleischkäse, Schwarzbier und Biersenf und lasst es Euch schmecken.
Weitere bierige Spezialitäten sind in Planung. |