Aktualisiert:17.01.2012


 

 

Aktuelles:

PRESSEMITTEILUNG
10. LAHNSTEINER BIERSEMINAR:
KÄSE UND STÄRKSTES BIER DER WELT

Bio-Bierkäse aus Schnee Bock und Kuh-Rohmilch ist seit mehreren Jahren fester Teil des Sortiments „Delikatessen rund ums Bier“ der Lahnsteiner Brauerei. Da der bisherige Lieferant, der Rescheider Hof in Oberwesel-Langscheid, seine Käseproduktion im Herbst 2011 einstellte, stellte sich auch die Frage nach einem neuen Käsepartner. Dieser fand sich doppelt. Zum einen stellt der Juchems Hof in Niederwallmenach nun einen Bio-Bierkäse nach der bewährten Rezeptur her. Zum anderen erfand der Holzfelder Ziegenhof in Boppard-Holzfeld das Thema neu in Form eines naturbelassenen Ziegenkäses, der nicht nur Schnee Bock enthält, sondern im Lauf seiner Reifung auch in Schnee Bock badet. Dies dunkelt nicht nur die Käserinde erheblich ab, es intensiviert auch den „bockigen“ Geschmack deutlich. Wer den Schnee Bock kennt, der findet ihn geschmacklich erkennbar wieder.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.



Holzfelder Ziegenkäse – eine Auswahl



 „Rheinisch-karnevalistische Biertour“
mit Karl Krämer

Als besondere Variante der Biertour gibt es nun die „Rheinisch-karnevalistische Biertour“ mit Karl Krämer, nicht nur in der Region bekannt sondern auch durch seine Karnevalsauftritte im Hessischen Fernsehen bei "Hessen lacht zur Fassenacht". Eine Biertour, die Sie nicht so schnell vergessen werden....


Weitere Videos von Karl Krämer finden Sie hier und hier gelangen Sie zu seiner Homepage.

Erfahren Sie in dieser Biertour durch die Lahnsteiner Brauerei alles über den Brauprozess und die Herstellung des Bieres! Mit viel rheinischem Humor untermalt, durchlaufen Sie die verschiedenen Braustationen, an denen Sie sich selbstverständlich auch selbst vom Geschmack des Gerstensaftes überzeugen können. Ihr Glas können Sie als kleines Andenken behalten.

Im Anschluss an die Führung kehren Sie in einer Gaststätte ein, in der Ihnen eine warme Mahlzeit sowie zwei Gläser 0,3l selbsthergestellte Biere serviert werden. Zum Abschluss erhalten Sie noch zwei Gutscheine für 50 % Rabatt auf Kastenware Bier.


PRESSEMITTEILUNG
9. LAHNSTEINER BIERSEMINAR:
ITALIENISCHE BIERE


Zur Einstimmung trafen die etwa 25 Teilnehmer auf Bierspezialitäten aus der Heimat. Willinger Bockbier aus www.willinger-brauhaus.de ist ein bernsteinfarbenes Starkbier mit 16,5 % Stammwürze und 6,9 Vol.-% Alkohol. Einen besonderen Bezug nach Lahnstein hat es durch Braumeister Bernd Heinz. Dieser ist gebürtiger Oberlahnsteiner. Seine Eltern betrieben eine Gaststätte in der Schulstraße schräg gegenüber der Lahnsteiner Brauerei. Bernd Heinz absolvierte in der Lahnsteiner Brauerei eine Ausbildung zum Brauer und Mälzer und arbeitete dort auch noch einige Jahre als Brauer. 1989 verließ er das Unternehmen und setzte seine Ausbildung zum Braumeister fort. Vor kurzem hörte Bernd Heinz von den Lahnsteiner Bierseminaren und stellte eine Kostprobe seines Bockbieres zur Verfügung. Schon von der Farbe her passt dieses gut in die Adventszeit. Die Nase fängt dann auch entsprechend süße und malzige Noten auf, die sich im Trunk fortsetzen. Eine sanfte Perlage lässt den Willinger Bock cremig und füllig auf der Zunge liegen. Trotz dieses Körpers verfügt er über einen schlanken Abtrunk.

Stammgäste der Lahnsteiner Bierseminare kennen bereits das „Wiesenzwickel“, ein naturtrübes Pils mit einer Extraportion Aromahopfen, das seinen Namen dem Duft nach einer frisch gemähten Frühlingswiese verdankt. Diese Bierspezialität interpretierte Braumeister Henrik Rohmann nun aus Neue in Form des „Wiesenweizen“. Eine fulminante Trübung empfängt das Auge. Die exotischen und kräutrigen Momente des Aromahopfens bilden eine interessante Kombination zur Hopfenbittere und zu den fruchtigen Aromen des Weizenbieres.

Eine Extraportion Hopfen enthält auch der Hopfentee. Hopfen ist seit dem Altertum aufgrund seiner antiseptischen und seiner beruhigenden Wirkung bekannt. Eine Erkenntnis, der sich die Moderne wohl bewusst ist, denn der Hopfen errang 2007 den Titel „Heilpflanze des Jahres“. Mehr zum Hopfen bald in einem eigenen Kapitel des neuen Buches „Noch besser leben mit Bier“, das wahrscheinlich im März 2012 erscheint. Schon beim Öffnen des Hopfentee Beutels trifft die Nase auf einen Duft, als stände man in einem Hopfengarten. Beim Brühen des Tees entweichen weitere Aromen. Nach etwa zehn Minuten sollte man den Tee abseihen. Hopfentee ist genauso beruhigend wie auch bitter, weshalb er gesüsst genossen werden sollte.

Eine freudige Überraschung bescherte Seminarteilnehmer Torsten White aus Filsen dem Abend. Er brachte eine Probe „St. Louis Kriek Lambic“ aus der Brauerei van Honsebrouck in Ingelmunster, Belgien, mit. Bei diesem spontan vergorenen Bier erfolgt die Nachgärung unter Zugabe von Kirschen, deren rote Farbe das Auge des Betrachters sofort einfängt. Entsprechend säuerlich und fruchtig entfalten sich Duft und Geschmack.

Italien genießt in vielfältiger Weise Ansehen. Es ist berühmt für seine Weine, seinen Sommer, seine Fußballer, für schillernde Figuren seiner Politik – doch nicht unbedingt für sein Bier. Dies ändert sich gerade. Wie viele Nationen auf der ganzen Welt ist Italien auch die neue Heimat einer großen Zahl unglaublich kreativer kleiner Brauereien.

Zu diesen Brauereien gehört auch die „Birra Baladin“ in Piozzo im Piemont, im Nordwesten Italiens etwa in der Mitte zwischen Turin, Genua und Nizza gelegen. Inhaber und Braumeister Teo Musso gründete die Brauerei 1995 und erwarb sich schnell einen Ruf als virtuoser Bierkünstler und Gestalter. Drei Biere von Musso standen zur Verkostung:

Nora ist gebraut aus Weizen- und Gerstenmalz, der altägyptischen Weizensorte Kamut, Hopfen und einer speziellen Kräutermischung. Namenspatin ist Teo Mussos Frau Nora, die nordafrikanische Wurzeln hat. Ihr Bier duftet nach Hefe, flüssigem Honig und Früchten, es schmeckt rund und vielstimmig nach Koriander, Nelken und Bourbonvanille.

Carakteristisch für Mielika ist die Zugabe von Wald- und Heidehonig zur Flaschengärung, die das Starkbier auf 9,0 Vol.-% Alkohol vergärt. Das bernsteinfarbene Bier entfesselt ein Bukett aus Quitte, Orange, Ingwer, Safran und Nelke. Geschmacklich gesellen sich der Honig, Hefe und eine sanfte Bittere mit imposanter Länge hinzu.

Das Geheimnis von Teo Mussos stärkstem Bier Elixir mit 10,0 Vol.-% Alkohol verrät der Kollege nicht, doch es hängt sicher mit der Hefe zusammen, die originär zur Produktion von Islay Whisky dient. Dem Duft nach hellen Beerenfrüchten, Honig und orientalischen Gewürzen folgen muskulöse Geschmacksnoten von Caramel und Milchschokolade.


Drei Starkbiere aus der Birra Baladin, Piozzo, Piemont, Italien

Die nächsten Bierseminare finden am 20.12 am 12.1., 9.2., 1.3., 12.4., 3.5. und 14.6 statt. Die Themen sind wie immer das am besten gehütete Geheimnis des Lahnsteiner Brauerei. Überraschung garantiert – Anmeldung unter fohr@lahnsteiner-brauerei.de


Neuer Bierspezialitätenshop eröffnet

Die letzten Bierseminare hallen mittlerweile länger nach in Lahnstein. Solange Vorrat reicht stehen die verkosteten Bierspezialitäten nun auch im neu gestalteten und erweiterten Brauereimarkt zum Verkauf. Auf diesem Weg können nun alle, die ein Seminar verpasst haben, dies zumindest geschmacklich nachholen. Die Lahnsteiner Bierkreationen und Delikatessen sowie Romane und viel Interessantes rund ums Bier ergänzen das Sortiment. Besuchern stehen innerhalb der Öffnungszeiten Montag bis Freitag 7 – 18 Uhr und Samstag 8:00 – 12:30 Uhr auch das Brauereimuseum sowie eine Ausstellung des Malers Peter Strunk aus Boppard mit Gemälden historischer Bauwerke aus der Region zur Verfügung.



LAHNSTEINER BRAUEREI PRÄSENTIERT
HOPFENLIKÖR


Als die Lahnsteiner Brauerei vor fast zehn Jahren ihren Bierlikör auf Basis des dunklen Starkbieres „Schnee Bock“ auf den Markt brachte ahnte noch niemand, was daraus werden würde. Heute gilt dieser Bierlikör als erste der Delikatessen rund ums Bier, die die Lahnsteiner Brauerei einzigartig gemacht haben.

Ausgereift ist nun der Hopfenlikör. Die Teilnehmer des Bierseminars im März 2011 bescheinigten der „Testversion“ einstimmig die Marktreife. Einige davon erschienen auch zum Bierseminar im November 2011 und verkosteten den ersten offiziell produzierten Hopfenlikör. Dieser gewandet sich nun in Weißglasflaschen Typ „Bordeaux Futura“ 500 ml. Die geschmackliche Basis bildet neben dem Hopfen der helle Doppelbock „Martinator“. Hinzu kommen Alkohol und Zucker, so dass der fertige Hopfenlikör einen Alkoholgehalt von 25 % erreicht. Produzent ist wie beim Bierlikör die HIM Liköre GbR aus Winningen an der Mosel.

Den kompletten Artikel (Pressemitteilung) können Sie hier herunterladen.




PRESSEMITTEILUNG
8. LAHNSTEINER BIERSEMINAR:
DEUTSCH-SCHWEIZER BIERKALEIDOSKOP


Neben den bekannten „Mega-Trends“ wie Wellness oder gesunde Ernährung entwickelt sich zur Zeit ein neuer internationaler Mega-Trend: Die Bierspezialitäten Einige Beispiele aus der deutschen und der Schweizer Braulandschaft beleuchtete das 8. Lahnsteiner Bierseminar.


Malzdisplay aus dem Hause Weyermann, Bamberg


Kein Produkt des Mittelalters sondern ein im Rheinland gänzlich neues stellt der Hopfenlikör naturtrüb aus der Lahnsteiner Brauerei dar. Mit der Vorstellung des neuen Hopfenlikörs auf diesem Bierseminar erfolgte gleichzeitig der offizielle Verkaufsstart. Produzent ist wie beim Bierlikör die HIM Liköre GbR aus Winningen an der Mosel.


Dr. Markus Fohr und Ellen Hickmann mit dem neuen Hopfenlikör


Das war nur eine kurze Übersicht der aktuellen Pressemitteilung. Die komplette Pressemitteilung können Sie hier herunterladen.



PRESSEMITTEILUNG
7.  LAHNSTEINER BIERSEMINAR:
ALTERNATIVE MALZE
14.09.11

Viele Inhalte hatte das Bierseminar am 01.09.11 – so viele, dass wir hier die komplette Pressemitteilung als Download anbieten.



PARTYKEG ZAPFANLEITUNG
14.09.11

 Nun gibt es eine Zapfanleitung für unsere 10- und 15 l Partykeg
Download hier



PRESSEMITTEILUNG
6. LAHNSTEINER BIERSEMINAR:
BIERKELLER


Er ist das Heiligtum des Biersommeliers, oft verschlossen und strikt verboten für Kinder, Ehepartner, Putzkolonnen, Lichtstrahlen, Heizkörper und andere, die einen der erlesenen Tropfen schädigen könnten: Der Bierkeller. Nur wer als würdig erachtet wird darf ihn betreten, und das bedeutet noch lange nicht, dass er oder sie auch eines der Heiligtümer verkosten darf.

20 Würdige trafen sich am 4. August 2011 in der Lahnsteiner Brauerei, um deren neuen Bierkeller erstmals zu besuchen.

Zur Einstimmung bei einer Magnumflasche Lahnsteiner Schwarzbier erfuhren sie, dass es in einem idealen Bierkeller dunkel ist, möglichst konstant um die 10 °C temperiert und von mittlerer Luftfeuchtigkeit um 65 %. Alle Biere bilden bei längerer Lagerung einen Bodensatz. Daher sollten die Flaschen stehend gelagert und beim Einschenken dekantiert werden. Ausnahme: Flaschen mit Naturkork sollten liegend lagern, damit der Naturkorken nicht austrocknet und reißt.
Diese Biere bevölkern einen Bierkeller:

· Biere mit einem Alkoholgehalt von 6,5 – 7,0 % oder mehr konservieren sich fast von selbst. Sie enthalten außerdem viele Gärungsnebenprodukte, die im Verlauf der Lagerung interessante Geschmacksvariationen bieten.

· Spontan vergorene Biere sind unabhängig von ihrem Alkoholgehalt lagerfähig, da sie relativ sauer sind und da alle Zucker vergoren sind.

· Dunkle Biere sind lagerfähiger als helle.

· Filtrierte Biere sind lagerfähiger als trübe Biere.

· Pasteurisierte Biere sind lagerfähiger als nicht pasteurisierte Biere.

· Biere in möglichst großen Flaschen.

 



6. Lahnsteiner Bierseminar mit dem neuen Bierkeller

Folgende Veränderungen laufen während der Lagerung ab:

· Die Hopfenbittere baut sich ab.

· Der alkoholische Eindruck nimmt zu.

· Aromen von Sherry, Cognac und Vanille nehmen zu.

· Das geschmackliche Optimum ist häufig nach etwa drei Jahren erreicht. Im Einzelfall kann dies ganz anders sein. Dr. Markus Fohr berichtete von der Verkostung eines Starkbieres der Jahrgänge 1997 – 2009, von denen jeder faszinierende neue Geschmackserlebnisse zu bieten hatte.

Einen Eindruck „am eigenen Leib“ erlebten die Würdigen durch die Starkbiere „Schnee Bock“ und Martinator der Lahnsteiner Brauerei. Seit November 2010 finden von jeder Abfüllung einige Kasten den Weg in den Bierkeller. Diese Abfüllung unterscheidet sich geschmacklich bereits von der nächsten Abfüllung im April 2011. Die Hopfenbittere nimmt erkennbar ab, malzige und süßliche Noten nehmen zu, der Geschmackseindruck wird insgesamt intensiver und die Farbe insbesondere beim hellen Bock kräftiger.

Als Finale verkosteten die Teilnehmer den „Samichlaus“, einen kräftig honigfarbenen Bock mit 14 % Alkohol aus der Brauerei Eggenberg in Österreich. Die kräftige, honiggelbe Farbe mit einer Nuance von Kupfer fängt das Herz des Bierfans bereits ein, bevor ein wuchtiges Aroma die Geruchs- und Geschmackssinne förmlich überrollt. Beginnende alkoholische Noten von Sherry oder Cognac harmonieren mit Eindrücken von Vanille, Karamell, Nuss oder Honig. Mit jedem Schluck und jeder Nase tauchen neue Aromen auf. Ein Dessertbier zum Genießen, gerne auch an langen Winterabenden vor dem Kamin.




„Schätze“ aus voran gegangenen Bierseminaren



Die nächsten Bierseminare finden am 1.9., 3.11. und 1.12.2011 sowie 2012 am 12.1., 9.2., 1.3., 12.4., 3.5. und 14.6 statt. Die Themen sind wie immer das am besten gehütete Geheimnis des Lahnsteiner Brauerei. Überraschung garantiert – Anmeldung unter
fohr@lahnsteiner-brauerei.de




PRESSEMITTEILUNG
5. LAHNSTEINER BIERSEMINAR
KÄSE UND SPONTAN VERGORENE BELGISCHE BIERE

09.06.11

Fast 50 Genießer trafen sich am 9. Juni 2011 im Schalander der Lahnsteiner Brauerei, um ein weiteres Mal zu neuen Bierwelten vorzustoßen – und sie begegneten an diesem Abend gleich zwei davon. Beide dieser Welten sind so variantenreich, dass man viele Bierseminare damit füllen kann – höchste Zeit also zu beginnen.

Zur Verkostung standen zwei Käse aus Kuh-Rohmilch: Der Bierkäse mit Lahnsteiner Schnee Bock sowie ein Basilikumkäse, beide gekäst vom Rehscheider Hof, einem Biohof im Hunsrück oberhalb von Oberwesel. Um das optimale Geschmackserlebnis zu erreichen zerkaut man zunächst behutsam und genüsslich den Käse, lässt ein Stückchen davon im Mund, und nimmt anschließend einen Schluck Bier. Dieser unterstützt und verlängert den Käsegeschmack und –Genuss. Am Beispiel von Lahnsteiner Pils, dem naturtrüben Wiesenzwickel mit einer Extraportion Aromahopfen und dem dunklen Schnee Bock demonstrierten dies gleich drei aromatische Bierspezialitäten.

Generell sollten sich Käse und Bier im Geschmack ergänzen, etwa Rauchbier mit Rauchkäse oder ein mildes bayrisches Helles mit einem milden Gouda. Aber auch Gegensätze wie ein salziger Käse zu einem bitteren Pils wirken harmonisch. Das Schönste daran: Die besten Kombinationen von Bier und Käse lassen sich nicht in der Theorie vorhersagen, sondern es lohnt sich sie im Selbsttest auszuprobieren.

Dies setzten die Teilnehmer mit zwei belgischen Bieren fort. Belgien ist neben England und Deutschland das traditionsreichste Bierland. Unter den belgischen Bieren gibt es zahlreiche geschmacklich intensive und für den deutschen Gaumen ungewohnte Biere, so dass diese in der Kombination mit Käse besonders interessant sind.

Insbesondere die Region Brüssel ist berühmt für spontan vergorene Biere. Dies sind Biere, die nicht kontrolliert vergären, sondern wie früher offen und spontan. Demnach verrichten hier nicht nur Hefen ihr Werk, sondern auch zahlreiche andere Mikroorganismen wie Mich-, Essig- oder Buttersäurebildner. Entsprechend sauer ist auch der Geschmack. Je nach Brauart gibt es die Sorten Lambic, Geuze, Faro und Fruchtlambic. Das Lambic ist sozusagen das „Basisbier“. Es reift zwei bis drei Jahre im Eichenfass und zeichnet sich durch eine scharfe bis beissende Säure aus. Es wird daher selten pur getrunken. Meist geben die Brauer Zucker, Gewürze oder Früchte hinzu. Durch die folgende Nachgärung entstehen die spritzigeren und geschmacklich harmonischeren Sorten Geuze, Faro und Fruchtlambic. Dieses Geschmackserlebnis in Kombination mit den beiden Käsesorten erlebten die Teilnehmer am Beispiel eines Geuze und eines Kriek (Fruchtlambic mit Kirschen) aus der Brauerei Boon in Lambeek in der Nähe von Brüssel. Während das Geuze aufgrund seiner dominanten essigsauren Note auch ein gutes Salatdressing abgeben könnte besticht das Kriek durch seine Fruchtnote – ein Bier für Kirschliebhaber.

Spontan vergorenes Kriek aus der Brauerei Boon in Lambeek nahe Brüssel

Die nächsten Bierseminare finden am 4.8., 1.9., 3.11. und 1.12.2011 statt. Die Themen sind wie immer das am besten gehütete Geheimnis des Lahnsteiner Brauerei. Überraschung garantiert – Anmeldung unter fohr@lahnsteiner-brauerei.de

 

PRESSEMITTEILUNG
LAHNSTEINER BRAUEREI INSTALLIERT
NEUE WARMWASSERRESERVE

10.05.11

Am 18. April 2011 um 8 Uhr am Morgen war es so weit. Der Transporter mit der neuen Warmwasserreserve rollte auf den Hof der Lahnsteiner Brauerei in der Sandgasse. Doch der Transport ist in der Oberlahnsteiner Altstadt der weitaus einfachere Punkt. Um die Warmwasserreserve auch erfolgreich einzubringen ist in den engen Gassen filigrane Arbeit gefragt. Gleich hinterher rollten daher zwei Kranwagen der Firma Geiger und hoben den neuen Behälter genauso sanft wie exakt an seinen neuen Arbeitsplatz im ersten Stock der Brauerei.

Das Bierbrauen ist ein Chargenprozess, in dessen Verlauf viel Wärme benötigt wird. Ein Teil dieser Wärme wird in Form von warmem Brauwasser zurück gewonnen. Das warme Brauwasser wird in einer Warmwasserreserve gespeichert, um es dann zur nächsten Charge wieder einzusetzen und nicht durch Einsatz von Primärenergie aufwärmen zu müssen.

Die neue Warmwasserreserve von der Firma Sielmann in Bremen hat ein Volumen von 375 hl (entsprechend 37,5 m3). Sie ersetzt die alte Warmwasserreserve, die vom Material her verschlissen war. Neben dieser Ersatzfunktion weist die neue Warmwasserreserve mehrere technische Neuerungen auf.

Zum einen ist sie entscheidend größer als ihr Vorgänger. Dieser füllte sich in Spitzenzeiten, so dass warmes Wasser in den Kanal laufen musste. Ein Zustand, der in Zeiten steigender Brennstoffpreise nicht akzeptabel ist.

Zum anderen verfügte die bisherige Warmwasserreserve über einen außen liegenden Wärmeübertrager, durch den umgepumpt und nachgeheizt werden konnte, wenn das Brauwasser in der Reserve zu kalt war. Die neue Warmwasserreserve verfügt über einen innen liegenden Wärmeübertrager. Damit fällt die zum Umpumpen benötigte Energie weg, Energieverluste durch Abstrahlung sinken auf ein Minimum und auch die Investitionskosten sinken.

Getreu dem Motto „ein Bierbrauer, der nicht baut, braut bald nicht mehr“ hat die Lahnsteiner Brauerei mit der Installation der neuen Warmwasserreserve einen weiteren entscheidenden Schritt zur Modernisierung und Sicherung des Brauereistandorts Lahnstein getan.



PRESSEMITTEILUNG
TIMO EMMERICH IST ERSTER LAHNSTEINER BIERBOTSCHAFTER

06.05.11

Am 5. Mai 2011 um 18:30 war es so weit. Timo Emmerich wandelte sich als „Timo I.“ zum 1. Lahnsteiner Bierbotschafter. Aus der Hand von Dr. Markus Fohr, Inhaber der Lahnsteiner Brauerei, erhielt der neue Würdenträger seine Standesinsignien. Die Firma Sticktipp aus Lahnstein hatte eigens eine Frühschicht eingelegt und eine gelb-rote Schärpe mit dem Logo der Brauerei und dem Namen des Bierbotschafters bestickt. Bereits einen Tag vorher war ein drei Liter Pokal eingetroffen, auch dieser ein eigens für den Bierbotschafter von der Firma Rastal in Höhr-Grenzhausen gefertigtes Unikat.

Derart ausgestattet zapfte Timo I. als erste Amtshandlung ein Fass seines Lieblingsgebräus Lahnsteiner Obergärig an und unterzog seinen Pokal einer Dichtigkeitsprüfung. Diese verlief erfolgreich und so verteilte der neue Bierbotschafter den Inhalt des Fasses an die anwesenden Gäste, die seine Antrittsrede auf keinen Fall durstig erleben sollten.

Vorbild des 1. Lahnsteiner Bierbotschafters ist der „Botschafter des deutschen Bieres“, den es auf Bundesebene schon seit einigen Jahren gibt. Er wird alljährlich vom Deutschen Brauer-Bund ernannt, um offiziell die deutschen Brauer und das Bier, das nicht nur tief in der Gesellschaft und Kultur der Deutschen verwurzelt ist und für die Menschen in Deutschland und der Welt das fröhliche Genussmittel schlechthin ist, als Botschafter zu vertreten. Der Botschafter soll sein Amt „nicht nur politisch bierernst nehmen, sondern mit Lebensfreude ausfüllen.“ Aktuell trägt der Politiker Volker Kauder den Titel „Botschafter des deutschen Bieres“

Der erste Lahnsteiner Bierbotschafter Timo I. samt seiner Standesinsignien

Die vitalisierende Kraft von Wasser, Hopfen und Malz – zunächst natürlich in Form von alkoholfreiem Malztrunk – und eben auch seine typisch rheinische Lebensfreude machte Timo Emmerich, Jahrgang 1989, schon zu Kindertagen zu einem bekannten Gesicht im Lahnsteiner Vereinsleben. Sein erstes Lahnsteiner Bier trank er – das ist kein Witz – auf der Hochzeit seiner Eltern. Als Jugendlicher begeisterte ihn das Lahnsteiner Urgestein Karl Krämer zunächst für Radler. Diese Vorliebe für Süßes entwickelte sich später weiter zum Lahnsteiner Weizenbier und heute zum „Lahnsteiner Obergärig“. Schon bald zeigt sich wieder Vitalität im Hause Emmerich. Zusammen mit seiner zukünftigen Ehefrau Nicole erwartet Timo I. Nachwuchs.

 

Viertes Lahnsteiner Bierseminar mit obergärigen englischen Bieren

Bereits eine Stunde nach seiner Ernennung hatte der neue Bierbotschafter seinen ersten Auftritt und begrüßte gemeinsam mit Dr. Markus Fohr die Teilnehmer des vierten Lahnsteiner Bierseminars. Bis in den späten Abend hinein verkosteten alle gemeinsam zunächst helle, bernsteinfarbene und dunkle obergärige Biere aus Lahnstein und aus England. Frisch von Donka Fohr, Ehefrau des Inhabers der Lahnsteiner Brauerei, gebackene Hopfenbrötchen legten die Grundlage für den Höhepunkt des Abends - die Verkostung des „Punk India Pale Ale“ der Brauerei Brewdog im schottischen Fraserburgh. Diesen hellen, obergärigen Doppelbock, braut Brewdog in vier Varianten, die sich dadurch unterscheiden, dass der jeweils verwendete Aromahopfen aus einem anderen Kontinent stammt: Citra aus Nordamerika verleiht ein Aroma von Citrus, Südfrüchten, Papaya und Hollunder. Ähnlich verhält sich Nelson Sauvin aus Neuseeland. Der japanische Sorachi Ace erinnert an Dill und andere Kräuter, während der englische Bramling X eher das malzige Aroma des Doppelbocks durchklingen lässt. Alles in allem ein Abend, der eines Bierbotschafters würdig war.

Die nächsten Bierseminare finden am 9.6., 4.8., 1.9., 3.11. und 1.12.2011 statt.

 

PRESSEMITTEILUNG
ERFOLGREICHES 3. LAHNSTEINER BIERSEMINAR AM 10.3.2011
18.04.11

Seit Jahren ist ein Bierseminar unverzichtbarer Teil der Biertouren der Lahnsteiner Brauerei. Das Interesse daran entwickelte sich so positiv, dass die Brauerei nun ein regelmäßiges Bierseminar anbietet, das mit immer neuen Themen rund ums Bier und mit immer neuen Bieren aufwartet.

Bei der 3. Veranstaltung am 10. März 2011 erlebten fast 50 Biergenießer das Thema Weizenbiere mal ganz anders. Ausgehend vom „Weizenbierquartett“ Hefe Hell und Dunkel, Kristall sowie Hefe Alkoholfrei nach Lahnsteiner Art erfuhren sie alles über die Geschichte und die Brauweise des Weizenbieres und die zahlreichen Varianten dieser ursprünglich rein bayrischen, heute jedoch gesamtdeutschen Spezialität.

Eine Neuheit aus bayrischem Hopfen und Lahnsteiner hellem Doppelbock „Martinator“ gab es in Form des „Hopfenlikörs“ zu verkosten. Viele Besucher kannten bereits den „Bierlikör“ aus Lahnsteiner dunklem Bock „Schnee Bock“, dessen Aroma gekonnt die Süße eines Likörs mit den feinen Noten von Malz, Karamell, geröstetem Brot und natürlicher Vanille aus dem dunklen Starkbier sowie der leichten Schärfe des Alkoholgehalts von 25 % vereint. Dem gegenüber besticht der „Hopfenlikör“ durch die feine Bittere und die Aromen des hinzu gefügten Hopfens, ohne aber an Vollmundigkeit und Süße zu verlieren. Intern hatte die Lahnsteiner Brauerei bereits verschiedene Varianten des Hopfenlikörs getestet und stellte nun den „Bierseminaristen“ das Ergebnis vor. Die befanden das Ergebnis für so gelungen, dass der Hopfenlikör bald Teil des Delikatessensortiments der Lahnsteiner Brauerei werden wird.
Hopfen und Bayern spielten auch bei den beiden nächsten Bieren eine Rolle. Weizenbier ist meist eher hopfenarm, doch die Weizenbierbrauerei Schneider in Kelheim interpretierte diesen Klassiker nun ganz neu. Bereits ein kurzes Schnuppern an der Bio-Weisse „Mein Grünes“ und am Weizendoppelbock „Hopfenweisse“ zeigten, dass Braumeister Drexler hier tief ins Aromahopfenlager gegriffen hatte. Intensive Aromen von Süd- und Zitrusfrüchten sowie eine pilswürdige Bittere stürzten sich auf die Geschmacks- und Geruchsnerven der Teilnehmer.

Typischer, doch mit ungeahnter Wuchte entfalten Unertls „Weisser Bock“ sowie der Weizen-Eisbock Aventinus ihre Aromen. Mit der Brauerei Unertl in Haag in Oberbayern und ihrem Inhaber, Alois Unertl III., verbindet Seminarleiter Dr. Markus Fohr seit 1990 eine innige Brauerfreundschaft. Dort lernte er als frisch gebackener Brauer und Mälzer, wie in Bayern Weissbier gebraut wird. Und seit damals tauscht er mit Alois Unertl III. nach Bedarf eine Ration Schnee Bock gegen Unertls Weissen Bock. Dunkel, röstig, kräftig, mit einem Hauch von Bitterschokolade und Lakritz flaniert dieses Starkbier die Kehlen hinunter. Noch wuchtiger – fast schon zu wuchtig – vollbringt dies der Aventinus aus dem Hause Schneider. Mit 25,5 % Stammwürze und über 12 % Alkohol ist es auch kein Wunder. Ein intensies, aromatisches, fast schwarzes Starkbier mit feinporigem, leicht bräunlichem Schaum oder einfach gesagt: Lecker!!

Die Termine 2011 für weitere außergewöhnliche Geschmackserlebnisse stehen bereits fest: 9. Juni, 4. August, 1. September, 3. November und 1. Dezember jeweils um 19:30 – 21:00 Uhr im „Schalander“ der Lahnsteiner Brauerei in der Sandgasse 1 in 56112 Lahnstein. Anmeldung; Teilnahmebeitrag und weitere Informationen erhalten Sie per Email fohr@lahnsteiner-brauerei.de.

Die Leitung der Bierseminare übernimmt Dr. Markus Fohr. Er ist gelernter, studierter und promovierter Bierbrauer, Inhaber der Lahnsteiner Brauerei und als „Bierjournalist“ Autor von über 100 nationalen und internationalen Veröffentlichungen im Bereich Bier und Getränke, darunter das Buch „Besser leben mit Bier“. Die Bierseminare richtet sich an jeden Biergenießer, egal ob Fachmann oder Laie, Kunde der Lahnsteiner Brauerei oder nicht. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Seit April 2011 trägt Dr. Markus Fohr auch den Titel „Diplom-Biersommelier“. Sogar seine Ehefrau und seine Mitarbeiter sind gespannt, welche neuen Ideen und Konzepte nun auf sie zurollen.

 

Lahnsteiner Brauerei präsentiert neue Internetpräsenz
www.lahnsteiner-delikatessen.de
(16.02.11)

Die entscheidende Basis für Wettbewerbserfolg sind Alleinstellungsmerkmale. Eines der Alleinstellungsmerkmale der Lahnsteiner Brauerei ist ihr Delikatessensortiment „rund ums Bier“, das seit 2002 kontinuierlich wächst.

Delikatessen im Lahnsteiner Sinne sind einzigartige Speisen und Getränke, die mit einer Lahnsteiner Bierspezialität als wertgebender Zutat hergestellt sind oder zumindest in engem Zusammenhang dazu stehen. Die Produktion erfolgt in Kooperation mit Familienbetrieben aus der Region. Mittlerweile umfasst das Sortiment mit Bierlikör, Bierbrand, Bierstengeln (geräucherte Mettwürste), Bierkäse, Biernudeln, Lahneckchen-Praline, Knabbermalz, Hopfentee und dem Buch „Besser leben mit Bier“ neun Produktarten. Weitere Delikatessen sind in der Entstehung. Der erste Lahnsteiner Bier-Malt-Whisky reift bereits seit Frühjahr 2010 und startet im Sommer 2013. Ebenso reift ein weiteres Buch, das voraussichtlich 2014 erscheinen wird.

Seit dem 9. Februar 2011 haben die Spezialitätenprodukte nun unter der Adresse www.lahnsteiner-delikatessen.de eine eigene Heimat im Internet gefunden. Die neue Plattform betont die Rolle der Delikatessen als eigenständige Produktlinie der Lahnsteiner Brauerei. Als Onlineshop ausgerichtet, bietet sie allen, die nach originellen, handwerklich gefertigten Spezialitäten, nach heimischen Produkten aus der Region Rhein-Lahn oder nach ausgefallenen, geschmackvollen Geschenkideen suchen, übersichtliche und bequeme Möglichkeiten.

Die neue Internetpräsenz wurde gemeinsam mit dem freischaffenden Kommunikations-Designer Markus Portz (www.feuerfaden.de) entwickelt. Aus Sicht der Lahnsteiner Brauerei ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Kunde.

 

Neues Display
(28.01.11)

 

Ab sofort hält die Lahnsteiner Brauerei für Sie ihr neues Display bereit. Das Display ist in Bieroptik bedruckt und passt auf eine Viertel-Euro-Palette oder auf eine Chep-Palette. Es fasst 40 Sechserträger in fünf Lagen zu je vier Trägern.

Die Träger können nach Ihrem individuellen Wunsch bestückt werden. Praktisch im Transport ist der Aufbau von zwei Displays und 24 leeren Rahmen auf einer Europalette mit Schrumpffolie umwickelt. Zum einen kann man diese Palette problemlos mit einem Gabelstapler transportieren, zum anderen haben Sie gleich die leeren Rahmen für die zurück kommenden Flaschen im Paket mit dabei.

Der Preis des Displays richtet sich nach dessen Inhalt. Natürlich erhalten Sie auch das Display und 40 Sechserträger lose zum selbst bestücken. Ebenso steht Ihnen das Team der Lahnsteiner Brauerei gerne zur Verfügung.

 

 

 

 

News für Insider 1/2011

 

Neu: Kasten für 24 x 0,33 l mit „Lahnsteiner Brauerei“ Logo

Geträumt hat die Lahnsteiner Brauerei von einem Kasten mit ihrem Logo schon seit ihrer Gründung 2007. Nun half die gute Nachfrage nach 0,33 l Flaschen den Traum zu verwirklichen. Am 19.7.10 rollten die ersten gelben Kasten mit Firmenlogo auf den Hof der Brauerei. Nun träumen die Bierbrauer in Lahnstein weiter. Auch die 20 x 0,50 l Kasten sollen irgendwann die gleiche Optik erhalten. Vielleicht hilft ja auch hier die gute Nachfrage …


„Besser leben mit Bier“ geht in die zweite Auflage

Zum Jahresende 2010 waren 90 % der ersten Auflage des beliebten Buches vergriffen. Daher erfolgt im Frühjahr 2011 die zweite unveränderte Auflage von „Besser leben mit Bier“. Mittlerweile haben sich weitere interessante bierige Themen für eine Fortsetzung angesammelt. Viele davon haben Kunden und Freunde der Lahnsteiner Brauerei erstellt. Haben auch Sie einen Beitrag für „Besser leben mit Bier Teil 2“? Dann senden Sie ihn per Email an den Autor Dr. Markus Fohr unter fohr@lahnsteiner-brauerei.de Hinweis: Der Autor behält sich die alleinige Entscheidung vor, ob ein Beitrag angenommen wird oder nicht. Durch Annahme eines Beitrags entsteht kein finanzieller Anspruch.
2011 wird vorrangig der Ausbildung zum Biersommelier und der weiteren Konzeption der Bierseminare dienen, doch ab 2012 steht dem Autor wieder Zeit zum Schreiben zur Verfügung. 2014 könnte es dann was werden mit einer neuen „Bierbel“….

Neue Öffnungszeiten am Samstag

Auf vielfachen Wunsch sind die Öffnungszeiten der Lahnsteiner Brauerei am Samstag auf 8:00 – 12:30 Uhr ausgeweitet (bislang 9:00 – 12:00 Uhr). Von Montag bis Freitag bleibt es bei den bewährten Öffnungszeiten 7 – 18 Uhr.

Neu ab Februar 2010: Magnumflaschen mit Bügelverschluß

Spezialitäten erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Dies gilt nicht nur für den Inhalt, sondern auch für die Verpackung. Nach ersten Testabfüllungen im Januar bietet die Lahnsteiner Brauerei ab Februar 2011 Magnumflaschen mit Bügelverschluß in den Größen 1, 2 und 3 Liter an. Die Abfüllung von Schwarzbier und bernsteinfarbenem Landbier erfolgt in Kleinserien von Hand mit einer Mindesthaltbarkeit von sechs Wochen. Weitere Sorten sind auf Bestellung erhältlich.


Unser Team stellt sich vor - heute: Stefan Herbel

Als echter Lahnsteiner erblickte Stefan Herbel am 23.12.1965 das Licht der Welt. Nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann bei Metro in Koblenz, wo er auch noch zwei weitere Jahre arbeitete, folgten der Wehrdienst und ein Jahr als Maschinenführer bei der Marx Tonfabrik in Friedrichssegen. Nebenberuflich unterstützte Herr Herbel stets noch den Lebensmitteleinzelhandel seiner Eltern.

Am 1. August 1988 begann Stefan Herbel seine Tätigkeit in der damaligen St. Martin Brauerei. Nach mehreren Jahren in Logistik und Verwaltung übernahm er die wichtige Position in der Zentrale der heutigen Lahnsteiner Brauerei, woher ihn viele von Ihnen kennen. In seiner Freizeit ist Stefan Herbel sehr sportlich. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin hat er sechs Kinder, spielt Fußball, fährt Fahrrad, kegelt, wandert und engagiert sich im Karneval.

2. Lahnsteiner Bierseminar 03.02.2011
(01.12.10)

Bereits seit mehreren Jahren ist ein Bierseminar wesentlicher Teil der Besichtigungen der Lahnsteiner Brauerei. Das Interesse daran entwickelte sich so positiv, dass die Brauerei nun ein regelmäßiges Bierseminar anbietet, das mit immer neuen Themen rund ums Bier und mit immer neuen Bieren aufwartet.


Bei Premiere am 2.12.2010 erlebten 25 Biergenießer in Form einer kompakten Verkosterschulung, dass ihr Lieblingsgetränk Genuss für alle Sinne bietet. Dazu verkosteten Sie Biere mit intensiven Farben, Aromen und Duftnoten wie den dunklen Bock „Schnee Bock“ und den hellen Doppelbock „Martinator“ aus der Lahnsteiner Brauerei. Den Höhepunkt des Abends bildete die Degustation des „India Pale Ale“ aus der Brauerei Camba Bavaria im bayrischen Truchtlaching. India Pale Ale ist ein brauner, unfiltrierter, obergäriger Doppelbock. Sein Markenzeichen ist das intensive Hopfenaroma mit Noten von Citrus und Mango. Dieses Bier beweist, was der intensive Einsatz von Aromahopfen getreu dem deutschen Reinheitsgebot leisten kann. Alle Beteiligten waren sich einig: Dieses Bierseminar soll weiter gehen. Das wird auch der Fall sein, denn mit sie stehen bereits fest: 3.2.2011, 10.3.2011 und 9.6.11 jeweils um 19:30 – 21:00 Uhr im „Schalander“ der Lahnsteiner Brauerei in der Sandgasse 1 in 56112 Lahnstein. Anmeldung; Teilnahmebeitrag und weitere Informationen erhalten Sie per Email fohr@lahnsteiner-brauerei.de

 

 

Veranstaltungskalender der Lahnsteiner Brauerei
(02.11.10)

Auf dieser Seite erfahren Sie ab sofort alles Wissenswerte über unsere kontinuierlichen Veranstaltungen und Ausstellungen, über Veranstaltungen für Gruppen und Einzelpersonen sowie über unsere Bierseminare. Gerne senden wir Ihnen den jeweils aktuellen Veranstaltungskalender auch per Email zu. Bitte senden Sie uns hierzu eine Email mit dem Betreff „Veranstaltungskalender“ an webmaster@lahnsteiner-brauerei.de.

 

Bierseminare
(29.10.10)

Zukünftig veranstaltet die Lahnsteiner Brauerei regelmäßig Bierseminare. Erleben und genießen Sie Bierspezialitäten aus Lahnstein und der ganzen Welt mit allen Ihren Sinnen.

Die Bierseminare leitet unser Inhaber Dr. Markus Fohr persönlich. Er ist gelernter, studierter und promovierter Bierbrauer, angehender Diplom-Biersommelier und als „Bierjournalist“ Autor von über 90 nationalen und internationalen Veröffentlichungen im Bereich Bier und Getränke, darunter das Buch „Besser leben mit Bier“. (Hier das Foto von mir einbauen)

Details, Termine, Preise und Anmeldung finden Sie hier.

 

Deutschlands einziger Bierkönig Fritz I. besucht die Lahnsteiner Brauerei
(27.09.10)

Es kann nur einen geben. Dieser Eine, Deutschlands einziger Bierkönig, seine Majestät Fritz I. von Kirchheimbolanden, trägt den bürgerlichen Namen Fritz Hörner. Am 4. September 2010 gab sich Fritz I. die Ehre und besuchte die Lahnsteiner Brauerei. Dies geschah im Rahmen des Repräsentantentreffens unter der fachkundigen Organisation des Kur- und Verkehrsvereins Lahnstein, so dass neben dem Bierkönig noch 80 weitere Majestäten aus der Region zu Gast waren.

Die Repräsentanten vor der Lahnsteiner Brauerei

Natürlich trat Fritz I. hier in den Vordergrund. Hier hatten sich mit ihm und dem Lahnsteiner Brauereichef Dr. Markus Fohr buchstäblich „zwei gefunden“, die unermüdlich für das Kulturgut Deutsches Bier eintreten. Fritz I. leistet dies als Repräsentant auf unzähligen Veranstaltungen, der Braufachmann Dr. Markus Fohr durch Bierseminare und Veröffentlichungen wie sein Buch „Besser leben mit Bier“.  

Dr. Markus Fohr, Inhaber der Lahnsteiner Brauerei, mit Bierkönig Fritz I.

Der Begriff „Bierkönig“ ist patentrechtlich geschützt, außer ihm darf es keinen zweiten „Bierkönig“ geben. Zusammen mit der Kirchheimbolandener Braugerstenkönigin repräsentiert der Bierkönig die Stadt bei den verschiedensten Anlässen, etwa Märkten, Umzügen und Krönungen und – für einen Bierkönig nicht unbedingt selbstverständlich – sogar bei Weinfesten. Beide Majestäten sind regelmäßig Gäste bei der Wahl der Hopfenkönigin in Wolnzach in der Hallertau und vertreten die Stadt Kirchheimbolanden beim Reinland-Pfalz-Tag und auch beim Hessentag in Weilburg. Neben den Aktivitäten um ihren Bierkönig und ihre Braugerstenkönigin veranstaltet die Kleine Residenz Kirchheimbolanden seit 1986 alle zwei Jahre eine „Kerchemer Bierwoche“ die am Fronleichnamswochende stattfindet. Hinter dieser Idee stand in den 1980er Jahren die Tatsache, dass aufgrund der europäischen Gesetzgebungsangleichung über das deutsche Reinheitsgebot von 1516 diskutiert wurde. Zur Stärkung dieses Reinheitsgebotes wurde die „Kerchemer Bierwoche“ ins Leben gerufen, die 2011 zum 13. Mal durchgeführt wird.

 

Lahnsteiner Brauerei im WW-TV
(16.08.10)

WW-TV brachte über uns einen Bericht, welchen Sie hier ansehen können.

 

NEUES FÜR INSIDER 2 / 2010


Malt - Whisky

Im März 2010 zweigte der Lahnsteiner Braumeister Henrik Rohmann erstmals 30 Hektoliter (3.000 l) seiner kostbaren Vorderwürze ab, mit dem Ziel, dass diese zum Malt Whisky nach schottischem Vorbild werden sollen. Die Würze fuhr dann eilends im Container zur Birkenhof Brennerei im Westerwald, wo sie nach der alkoholischen Gärung abdestilliert und in Bourbon-Fässer eingelagert wurde. Dort verbringt sie, wie es bei einem echten Whisky sein soll, drei Jahre zur Reifung. Demnach wird im Frühjahr 2013 der erste Bier-Whisky aus Lahnsteiner Bier fertig sein. Freuen wir uns darauf.

Biersommelier lobt Martinator: „Ein wuchtiger Doppelbock“

Die helle Variante des Bockbieres aus der Lahnsteiner Brauerei ist der Martinator, der - wie der dunkle Schnee Bock - ganzjährig erhältlich ist. Dr. Wolfgang Stempfl, Biersommelier und Geschäftsführer der Doemens Akademie in München, verkostete nun den Martinator fachmännisch. Das Ergebnis liest sich beeindruckend:

  • Sattes rotgold
  • Glanzfein
  • Feinporige, feste Schaumkrone
  • Intensive Malznoten, unterlegt mit einer leichten Fruchtigkeit nach grünem Apfel, Limette und gedörrter Aprikose
  • Angenehm spritzig
  • Trotz eines wuchtigen Körpers recht erfrischend im Trunk
  • Leichte Honigsüße, im harmonischen Zusammenspiel mit einer feinherben Hopfenbittere
  • Im Abgang kräftiger Malzkörper
  • Ein preisverdächtiger, exorbitanter heller Doppelbock.


Kommt nach „Besser leben mit Bier“ ein „Noch besser leben mit Bier“?

Konsequent wäre die Wortwahl in jedem Fall. Konsequent wäre es auch, ein erfolgreiches Konzept fortzusetzen. Und erfolgreich wird das Buch „Besser leben mit Bier“ langsam aber sicher. Zwei Jahre nach seinem Erscheinen sind zwei Drittel der ersten Auflage verkauft, so dass im nächsten Jahr eine Zweite folgen wird. Doch damit nicht genug – die Lahnsteiner Brauerei denkt auch über eine Fortsetzung nach. Material dazu sammelt sich ebenso langsam aber sicher an. Mehr und mehr Leser von „Besser leben mit Bier“ senden es uns zu. Demnächst auch Sie? Ein wenig Zeit bleibt hierzu noch. Man munkelt, der Autor sei derzeit so mit seiner Brauerei beschäftigt, dass ihm nur wenig Zeit zum Schreiben bleibt.


Onlineshop unter www.lahnsteiner-brauerei.de

Sie wohnen weit weg vom nächsten Getränkevertrieb, der unsere Produkte führt? Sie möchten gerne einem Freund oder Verwandten im Ausland eine Freude zum Geburtstag machen? Alles ist möglich. Auf unserer Homepage finden Sie einen Onlineshop mit weltweiter Versandmöglichkeit unserer Biere und natürlich auch unserer Spezialitäten wie Bierlikör, Bierbrand, Bierkäse, Bierstengel, Biernudeln, Hopfentee, Besser leben mit Bier – das Buch, Lahneckchen-Praline oder Knabbermalz.

 

Gibt es Lahnsteiner Biere bald an exotischen Zielen?

Im Export nach Frankreich, Holland und Italien ist die Lahnsteiner Brauerei bereits seit Jahren erfolgreich engagiert. Verhandlungen mit Interessenten in weiteren Ländern laufen aktuell. Insbesondere der Export nach Übersee scheiterte bislang mit daran, dass die Rückführung der leeren Fässer nicht sichergestellt werden konnte oder zu teuer war.

Am 4. Dezember 2009 hat die Lahnsteiner Brauerei nun einen entscheidenden Schritt getan, um ihre Bierspezialitäten bald an exotischen Zielen zu präsentieren. Als eine der ersten Brauereien überhaupt füllten die Lahnsteiner die neuen 30-l-Einweg-Stahlfässer ab. Dies wurde Möglich, zum einen durch die Installation einer neuen und hoch modernen Fassfüllanlage im März 2009 und zum anderen durch die Entwicklung dieses neuen Fasses durch die Firma Schäfer, von der auch die Lahnsteiner Partyfässer stammen.

„Ob wir wirklich bald Lahnsteiner Biere an den Stränden der Südsee oder in den Tälern des Himalajas trinken können, das muss nun der Markt entscheiden. Für uns ist es im ersten Schritt wichtig, zu den Vorreitern dieser Innovation auf dem Biermarkt zu gehören“ so die Geschäftsführung der Lahnsteiner Brauerei.

Unser Team stellt sich vor - heute: Heike Schneider

Irgendwann geht es immer ums liebe Geld. Spätestens dann landen wir bei Heike Schneider, die in der Lahnsteiner Brauerei die Finanz- und Lohnbuchhaltung hütet. Ärgern Sie sie also besser nicht. Selbst die Geschäftsführung übt hier deutliche Zurückhaltung.

Damals noch als Heike Jächel, erblickte sie am 14.09.1963 in Montabaur das Licht der Welt. Nach einer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau und einigen Jahren Berufspraxis fand Heike Schneider am 01.02.1988 den Weg in die Lahnsteiner Brauerei. Möglicherweise war ihr Ehemann Stefan, der dort ebenfalls mehrere Jahre tätig war, nicht ganz unbeteiligt an diesem Weg. Gleiches gilt für den gemeinsamen Sohn Benedikt, dessen Geburt im Juli 1991 seiner Mama den wohl verdienten Erziehungsurlaub bescherte.

In Brauereien fühlen sich meist gesellige Menschen wohl, und so geht auch Heike Schneider in ihrer Freizeit gerne mit Freundinnen Kegeln, Wandern oder Nordic-walken.

Lahnsteiner Bier macht schnell
(30.05.2010)

Den Beweis dazu haben wir am 29. Mai 2010 beim Mittelrhein Marathon geliefert. Dort belegte die Staffel Lahnsteiner Brauerei in der Besetzung Dr. Markus Fohr, Ulrich Hastenplug, Eva Lamberti und Donka Fohr den 7. Platz. Unser Dr. Markus lief parallel auch in der Einzelwertung auf den 112. Platz. Die Ergebnisse im Detail erhält die Seite www.mittelrhein-marathon.de  Die Ursache für diese starke Leistung liegt in der Gemeinsamkeit, die alle unsere Läufer verbindet: Der Genuss von köstlichem Lahnsteiner Bier.
Dass Bier schnell macht ist übrigens eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache. In unserem Buch "Besser leben mit Bier" gibt dazu sogar das Kapitel "Besser Marathon laufen mit Bier". Also dann, ein Prost auf die Marathon Männer und Frauen.

 

Das deutsche Bier feiert Geburtstag
(05.03.2010)

In Lahnstein, in Deutschland und überall in der Welt feiern die Brauer und die Fans der deutschen Reinheitsgebots Geburtstag: Am 23. April 1516 verkündete Herzog Wilhelm IV. von Bayern vor dem Landstädtetag zu Ingolstadt das Reinheitsgebot. Deutsches Bier ist und bleibt dank des Reinheitsgebots eines der sichersten Lebensmittel der Welt. Es steht für reines, natürliches und köstliches Trinkvergnügen und unbeschwerten Genuss. Deutsches Bier wird seit Jahrhunderten streng nach dem Reinheitsgebot ausschließlich aus drei Zutaten hergestellt: Wasser, Malz und Hopfen. Mehr braucht der Brauer nicht für den unvergleichlichen und unübertroffenen Biergenuss.

Allein in Deutschland zaubern über 1.300 Brauereien über 5.000 Biersorten aus diesen drei Zutaten. Mehr und mehr Brauer in der ganzen Welt stellen ihre Produktion auf das deutsche Reinheitsgebot um und nutzen dieses einzigartige Argument zum Brauen einzigartiger Biere.

Allein in Lahnstein entstehen aus Wasser, Hopfen und Malz 14 Bierspezialitäten in Fass und Flasche sowie 11 Spezialitäten „rund um´s Bier“ wie Bierlikör, Bierbrand, im Holzfass gereifter Bierbrand, Biernudeln, Bierkäse, Knabbermalz, Hopfentee, Bierseife, die geräucherten „Bierstengel“ Würstchen, die mit Bierlikör und Bierbrand gefüllte „Lahneckchen“-Praline und das Buch „Besser leben mit Bier“.

Viel mehr Informationen um den Tag des Bieres am 23. April sowie viel Material zum Download und zum Bestellen gibt es auf den Internetseiten des Deutschen Brauer-Bunds unter www.brauer-bund.de im Shop unter der Überschrift „Werbemittel zum Tag des Bieres“ sowie auf den Internetseiten unter www.lahnsteiner-brauerei.de der Lahnsteiner Brauerei. Die Geschichte des Reinheitsgebots in Romanform präsentiert Günther Thömmes in seinem Buch „Das Erbe des Bierzauberers“.

 

Biersommelier lobt alkoholfreies Weizenbier aus der Lahnsteiner Brauerei (14.12.09)

Alkoholfreies Weizenbier ist Trend. Nach Lahnsteiner Rezeptur gebraut ist es ein isotonisches, vitaminhaltiges und kalorienreduziertes Erfrischungsgetränk auf Basis des deutschen Reinheitsgebots von 1516. Viele Experten schätzen, dass es in wenigen Jahren einen zweistelligen Marktanteil erobern und damit eine der bedeutendsten Biersorten Deutschlands werden wird. Die Lahnsteiner Brauerei beteiligt sich seit Oktober 2008 mit einem eigenen alkoholfreien Weizenbier an diesem Wachstumsmarkt. Dr. Wolfgang Stempfl, Biersommelier und Geschäftsführer der Doemens Akademie in München, verkostete nun das Bier fachmännisch. Das Ergebnis liest sich beeindruckend:

  • Leuchtend strohblond

  • Opal mit fein strukturierter Hefetrübung

  • Sehr sahnige und feinporige Schaumkrone

  • Markante Citrusdüfte im Zusammenspiel mit malzig-süßen Aromen, unterlegt mit einem Hauch von rotem Apfel und Honigmelone

  • Sehr spritzig und elegant

  • Leicht im Trunk mit feiner Säure, die von angenehmer Honigsüße abgerundet wird

  • Erfrischende Säure im Abgang

 

„Der Bierzauberer“ und „Das Erbe des Bierzauberers“ von Günther Thömmes - die ersten historischen Romane aus der Welt des Bieres(14.12.09)


Wohl kaum ein anderes Getränk ist so mit der deutschen Kulturgeschichte verbunden wie das Bier. Dennoch suchte man Romane mit Bier als zentralem Thema bislang vergeblich. Diesen Missstand zu beheben machte sich Bierbrauer Günther Thömmes erfolgreich auf. Herausgekommen sind mittlerweile zwei Romane (der dritte ist in Arbeit), die in der Form des historischen Romans die deutsche Biergeschichte aufarbeiten. „Trocken“ und nur für Fachleute sind diese Bücher ganz sicher nicht geschrieben. Eingebettet in eine spannende Rahmenhandlung entführen sie den Leser auf eine faszinierende Reise in das alltägliche Leben und in das Bierbrauen des Mittelalters. Schauplätze wie Weihenstephan, Regensburg oder Köln sind damals wie heute Sitz berühmter Brauereien und Zentren der Bierkultur. Weitere Informationen gibt es unter www.bierzauberer.info

 

Unser Team stellt sich vor - heute: Eva Lamberti (14.12.09)

Eva Lamberti erblickte am 04.03.1952 in Lübeck das Licht der Welt. Sie ist ausgebildete Sozialversicherungs-Fachangestellte. Nach mehreren Berufsjahren in Lübeck zog sie nach Braubach und gründete eine Familie. Sie ist Mutter von zwei erwachsenen Kindern und seit Februar 2008 stolze Oma. Ihr beruflicher Wiedereinstieg nach dem ersten Kind war 1978 als Bürofachkraft in einer Arztpraxis, nach dem zweiten Kind 1987 bei der St. Martin Brauerei, heute Lahnsteiner Brauerei.

Zu ihren Hobbys zählen sportliche Aktivitäten, Gartenarbeit und gemeinsam mit ihrem Mann die Hobby-Imkerei. Ihre gute Kondition und Ausdauer stellt sie seit Jahren beim Mittelrhein-Halbmarathon, Köln-Halbmarathon und beim Aktiv-Urlaub in den Bergen unter Beweis.

 

Lahnsteiner Brauerei präsentiert Historienturm Obergärig (15.09.09)


Bereits seit mehreren Jahren braut die Lahnsteiner Brauerei erfolgreich ihr „Obergäriges“. So erfolgreich, dass es heute die zweit stärkste Biersorte der Brauerei ist. Ab sofort gibt es das „Obergärige“ auch in der Flasche.

Lahnstein, 8. September 2009: Lahnstein am Rhein steht für Natur, Kultur, Genuss und Lebensfreude und für den Karneval. Rheinische Lieder, rheinisches Bier und Lebensfreude stehen hoch im Kurs. Diesen Kurs steuert die Lahnsteiner Brauerei nun auch mit ihrer neuen Bierspezialität „Historienturm Obergärig“. Von seiner Brauart her ist „Historienturm Obergärig“ ein helles, mildes obergäriges Vollbier. 

Damit das „Obergärig“ einen engen Bezug zu Lahnstein aufweist heißt es mit vollem Namen „Historienturm Obergärig“. Es nimmt Bezug auf die acht Lahnsteiner Historientürme. Das Etikett ziert der „Pulverturm“ in der Hintermauergasse in Oberlahnstein. Mit der stattlichen Höhe von 26 m bildete er im Mittelalter die südöstliche Ecke der Stadtbefestigung. Der Pulverturm befindet sich im Eigentum der Lahnsteiner Brauerei, die Gründungsmitglied des Vereins ist. Seit 2002 gibt es den Verein „Historientürme Lahnstein e. V.“, dessen Aufgabe es ist, diese Türme zu erhalten und für die Öffentlichkeit zu nutzen. Dank des Engagements des Historientürme Lahnstein e. V. gelang es ihn zu restaurieren und Ende 2007 der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Heute ist der Pulverturm Teil von Stadtbesichtigungen und Brauereibesichtigungen und kann für Veranstaltungen gemietet werden. Weitere Informationen über die historischen Lahnsteiner Stadttürme gibt es unter www.historientuerme-lahnstein.de

2002 war nicht nur die Geburtsjahr des Historientürme Lahnstein e. V., sondern auch das Geburtsjahr des „Obergärig“. Als Spezialität für die Gastronomie füllte es die Lahnsteiner Brauerei zunächst nur in 30- und 50-l-Fässer ab. Bald stellte sich der Wunsch ein, es auch zu Hause genießen zu können. Die 10- und 15-l-Partyfässer ebneten den Weg in diese Richtung. Seit dem 8. September 2009 gibt es nun auch „Historienturm Obergärig“ im 20 x 0,5 l Mehrwegkasten.

Erhältlich ist das neue Bier im Online-Shop oder direkt ab Brauerei in der Sandgasse in Oberlahnstein. Am Vertrieb über die Gastronomie und über den Groß- und Einzelhandel wird gearbeitet.

Weitere Informationen über „Historienturm Obergärig“ und über die Lahnsteiner Brauerei gibt es unter www.lahnsteiner-brauerei.de


NEUES FÜR INSIDER 2 / 2009

Warum Bier schnell, schlank, schlau und schön macht

Unser Buch „Besser leben mit Bier“, das am 14. März 2009 ein Jahr alt wurde, ist mittlerweile mehr als ein Buch. Aus „Besser leben mit Bier“ entstand der Vortrag „Warum Bier schnell, schlank, schlau und schön macht“ auf dem Deutschen Bierkongress am 4. und 5. Mai 2009 in München. Ebenso entstanden Bierseminare und Autorenlesungen. Kurz gesagt, „Besser leben mit Bier“ entwickelt Eventcharakter.

Holen Sie sich „Besser leben mit Bier“ in Ihre Gaststätte oder auf Ihre Veranstaltung oder als Geschenk für Bierkenner und -Genießer.

Lahnsteiner Brauerei nimmt neue Fassabfüllung in Betrieb

Am Montag, 23. März 2009, begann für die Lahnsteiner Brauerei eine neue Zeitrechnung: Die neue Fassfüllanlage hatte soeben ihr erstes Fass gefüllt. Dieses erste Fass, ein 10-Liter-Party-Keg, nutzten die Mitarbeiter der Brauerei um gebührend auf die neue Anlage anzustoßen. Erst danach nahm sie den regulären Abfüllbetrieb auf.

Von links nach rechts: Henrik Rohmann und Dr. Markus Fohr, Braumeister und Inhaber der Lahnsteiner Brauerei, Michael Höpp vom Hersteller KHS, und Ulrich Hastenpflug, Brauer in der Lahnsteiner Brauerei

Hersteller der Anlage vom Typ Transomat 3 / 1 ist die KHS AG in Kriftel bei Frankfurt, der Welt größte Anbieter im Bereich Fassabfüllung für Bier. Die Lahnsteiner Brauerei investiert damit in modernste Abfülltechnik und geht einen entscheidenden Schritt in eine erfolgreiche Zukunft. Im Einzelnen sind mit der neuen Anlage viele Neuerungen verbunden:

  • Die Abfüllkapazität steigt um 100 %. Anstatt wie bisher 40 Fässer 30 l pro Stunde können nun 80 Fässer 30 l pro Stunde abgefüllt werden.
  • Die Produktionskapazität der Lahnsteiner Brauerei steigt insgesamt um 15 %.
  • Geringerer Ressourcenverbrauch (Energie, Wasser, Reinigungsmittel).
  • Fast alle auf dem deutschen Markt gängigen Fässer (Kegs) können nun abgefüllt werden. Bisher war nur die Abfüllung von DIN-Kegs mit Flachfitting möglich, nun können auch Euro-Kegs sowie Kegs mit Korb- oder Kombifitting abgefüllt werden. Dies eröffnet neue Kundengruppen im Bereich Lohnabfüllungen.
  • Durch induktive Durchflussmessung anstelle der bisherigen Differenzdruckmessung werden Bierverluste bei der Abfüllung minimiert.
  • Minimierung von Stillstands-, Wartungs- und Reparaturzeiten.
  • Vollautomatischer Abfüllbetrieb.
  • Schnellere und flexiblere Reaktion auf die Bestellungen der Kunden insbesondere in Spitzenzeiten wie Karneval.

Hauptgrund für die Investition im sechsstelligen Bereich war die gestiegene Nachfrage der Kunden im In- und Ausland. Diese steigende Nachfrage ist zum einen Resultat der Neupositionierung als Lahnsteiner Brauerei zum 1. Januar 2007 (vorher St. Martin Brauerei), zum anderen der Renovierung des historischen Pulverturms als Wahrzeichen der Brauerei und insbesondere der Erweiterung des Sortiments auf aktuell 14 Bierspezialitäten und 11 Spezialitäten rund um´s Bier. Zum letzteren zählen etwa das neue Buch „Besser leben mit Bier“, der Bierlikör und Bierbrand, die Lahneckchen-Praline und vieles mehr. Ausführliche Informationen hierzu stehen im Internet unter www.lahnsteiner-brauerei.de bereit.

Pressemitteilung:
Freiheit ist unser Bier (23.12.08)

Die EU-Kommission und die Gesundheitsminister der Länder und des Bundes haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Alkoholkonsum europaweit bzw. in Deutschland dauerhaft und drastisch zu senken. In den Empfehlungen des Drogen- und Suchtrates an die Bundesdrogenbeauftragte vom Juni 2008 wird gefordert:

  • Werbeverbote

  • Sponsoringverbote (gilt auch für regionale Vereine, Clubs und Kulturveranstaltungen)

  • Heraufsetzung der Steuern für alle alkoholhaltigen Getränke über die EU-weite Harmonisierung der Verbrauchssteuern 

  • (Gesetzlich verordnete) Preiserhöhungen

  • Senkung auf 0,2 Promille-Grenze im Straßenverkehr

  • Beschränkung der Abgabe alkoholischer Getränke nach Zeit, Ort und Alter

  • Verbot des Verkaufs alkoholischer Getränke in Tankstellen, Autobahnraststätten und anderen Lokalitäten

  • Warnhinweise auf den Etiketten

Das erklärte Ziel ist dabei nicht die Senkung der Fälle von Alkoholmissbrauch, sondern die generelle Senkung des Konsums. Maßvoller Alkoholkonsum ist jedoch nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft förderlich für die Gesundheit. Außerdem haben sich die meisten der genannten Maßnahmen in anderen Ländern wie Skandinavien oder den USA bereits als ungeeignet erwiesen. Warum soll Deutschland die Fehler anderer wiederholen?

Wir wenden uns als Bürger wie als Brauer gegen diese Politik. Sie können selbst mit entscheiden. Kämpfen Sie mit uns gemeinsam gegen die Bevormundung des Verbrauchers und gegen die Reglementierung des Biertrinkens. Nehmen Sie Einfluss auf Ihnen bekannte Politiker und/oder unterzeichnen Sie die Petition – vielen ist das Ausmaß der aktuellen Alkoholpolitik gar nicht bekannt.

Die Lahnsteiner Brauerei unterstützt die Kampagne „Freiheit ist unser Bier“ der Privaten Brauereien. Material wie Flyer oder Poster und weitere Informationen dazu finden Sie unter http://www.private-brauereien.de.

 

Zwei Jahre Lahnsteiner Brauerei – der Beginn einer Erfolgsgeschichte?!!! (22.12.08)

Natürlich war mit der Umwandlung der früheren St. Martin Brauerei in die heutige Lahnsteiner Brauerei zum 1.1.07 die Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft verbunden. Zwei Jahre später wissen wir, dass der neue Name einen Zuwachs in Absatz, Umsatz und Ertrag erbracht hat. An die Stelle der Hoffnung ist die Freude über das Erreichte und die Entschlossenheit, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen, getreten. Der Name „Lahnsteiner Brauerei“ mit dem Zusatz „im Unesco Welterbe Oberes Mittelrheintal“ hat die Akzeptanz in der Region entscheidend gestärkt. Außerhalb der Region hat die Brauerei eine natürliche Identität gewonnen, die weltweit positiv verstanden wird. Sogar in China, wo auf einem Oktoberfest Lahnsteiner Bier verkauft wurde, haben die Menschen freudig wahrgenommen, dass sie Bierspezialitäten aus Lahnstein am weltberühmten Rhein getrunken haben.

    

 

Lahnsteiner Brauerei präsentiert 
„bieriges Menü“ und „Bierkarte“

Die Vielfalt des Bieres ist unendlich. Alleine die Lahnsteiner Brauerei kreierte bis heute über zwanzig Bierspezialitäten und Spezialitäten „rund um´s Bier“ wie Bierlikör, Bierbrand, Bierkäse, Bierstengel, Knabbermalz, die Lahneckchen-Praline und das Buch „Besser Leben mit Bier“. Genug um daraus ein „bieriges Menü“ und eine „Bierkarte“ zu entwickeln.

Das „bierige Menü“ präsentiert vom Aperitif bis zum Digestif und von der Vorspeise bis zum Nachtisch zahllose Möglichkeiten, welche der Lahnsteiner Spezialitäten rund um´s Bier auf welche Weise eingesetzt werden kann.

Ein Beispiel für diesen Variantenreichtum sind die Bierstengel, über Buchenholz geräucherte Mettwürsten aus dem dunklen Bock „Schnee Bock“. „Solo“ bieten sie eine originelle wie leckere Vorspeise, Brotzeit oder Zwischenmahlzeit. In dünne Scheiben geschnitten dienen sie zur Verfeinerung von Salaten oder auch als Zugabe zu Nudel- und Kartoffelauflauf, zur Ergänzung von Fleischgerichten oder als Auflage zur Pizza. Dabei können sie je nach Geschmack direkt roh verwendet oder kurz angebraten werden.

Während das „bierige Menü“ das Thema sozusagen von der kulinarischen Seite anpackt geht die „Bierkarte“ den Weg von der Biersorte her. Sie beschreibt, welches Bier am besten zu welchem Gericht paßt. Hier ein erlesenes Beispiel:

„Martinator heller Doppelbock: Ein Doppelbock ist natürlich das „Flaggschiff“, die „Krönung“ und der Stolz jedes Brauers und seines Biersortiments. Seine goldene Farbe und sein vollendeter, vollmundiger Geschmack lassen die Augen feucht werden. Sein Alkoholgehalt gebietet den Einsatz zum Hauptgericht, wenn der Magen schon ein wenig gefüllt ist, ansonsten wird das Bedürfnis zur Nachspeise dem Bedürfnis zum „Nickerchen“ weichen. Die geschmackliche Wucht des Martinator machen eine Empfehlung leicht – es gibt eigentlich kein Hauptgericht und keine Nachspeise, zu der er nicht paßt.“

Das „bierige Menü“ und auch die „Bierkarte“ gibt es exklusiv auf unserer Homepage unter „Interessantes“ zu lesen und auch zum Download.

 

Bestellungen und Anlieferung

Wir freuen uns sehr über jedes Faß und über jede Flasche unserer Bierspezialitäten, die wir für Sie brauen und abfüllen dürfen. Damit Sie jede Bestellung zum gewünschten Zeitpunkt vollständig zu optimalen Kosten erhalten, bitten wir Sie um Ihre Mithilfe: 
Bitte bestellen Sie mindestens eine Woche vorab telefonisch unter 02621-91740 ( Anrufbeantworter ) oder per Fax 02621-917434 oder per email: bestellannahme@lahnsteiner-brauerei.de
Bitte bestellen Sie bei Anlieferung jeweils volle Stellplätze. Ein Stellplatz entspricht 40 Kasten Flaschenbier oder 12 Keg 50 l oder 18 Keg 30 l oder 18 Keg 20 l oder 33 Keg 15 l oder 33 Keg 10 l. Gerne stellen wir Ihnen Stellplatz aus verschiedenen Biersorten zusammen oder beraten Sie bei der Bestellmenge.
Wir wissen natürlich, daß viele Ihrer Kunden oft etwas spontan sind und werden unser möglichstes tun, auch kurzfristige Bestellungen auszuführen.


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